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Fakten · Arzneimittelrückstände erklärt · Belege

Arzneimittelrückstände aus Leitungswasser filtern: Was wirkt wirklich?

Arzneimittelrückstände lassen sich im Leitungswasser reduzieren. Vor allem Aktivkohle und Umkehrosmose können verschiedene Arzneimittelrückstände verringern. Wie gut ein Wasserfilter das leistet, unterscheidet sich von Stoff zu Stoff und von Filter zu Filter. Unabhängige Labortests des kompletten Filters liefern daher mehr Informationen als allein die Aussage, ein Filter „entferne Arzneimittelrückstände“.

Im niederländischen Leitungswasser werden manchmal sehr geringe Mengen an Arzneimittelrückständen oder Abbauprodukten nachgewiesen. Laut RIVM (dem niederländischen Nationalinstitut für Volksgesundheit und Umwelt) liegen diese Konzentrationen weit unter den Werten, bei denen gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen zu erwarten sind.

Ein zusätzlicher Wasserfilter ist also nicht nötig, um niederländisches Leitungswasser sicher trinken zu können. Wer die Menge unerwünschter Stoffe in seinem Trinkwasser weiter verringern möchte, kann sich allerdings dafür entscheiden.

Wie gelangen Arzneimittelrückstände in unser Wasser?

Arzneimittel werden nach der Einnahme vom Körper nicht immer vollständig abgebaut. Reste können über Urin und Stuhl in die Kanalisation gelangen. Auch Arzneimittel, die auf die Haut aufgetragen werden, etwa bestimmte Cremes und Salben, können beim Waschen ins Abwasser geraten.

Kläranlagen entfernen einen Teil dieser Stoffe, aber nicht alle. Sie sind nämlich nicht speziell dafür ausgelegt, sämtliche Mikroverunreinigungen zu entfernen.

Dadurch gelangen Arzneimittelrückstände schließlich in das Oberflächenwasser.

Laut RIVM erreichen in den Niederlanden jedes Jahr mindestens 190 Tonnen Arzneimittelrückstände das Oberflächenwasser. Die tatsächliche Menge kann höher liegen, da unter anderem rezeptfreie Arzneimittel, Medikamente aus der fachärztlichen Versorgung und bestimmte Abbauprodukte in dieser Schätzung nicht vollständig berücksichtigt sind.

Sind Arzneimittelrückstände im niederländischen Leitungswasser enthalten?

Ja, manchmal werden sehr geringe Mengen nachgewiesen.

Niederländisches Trinkwasser wird aus Grundwasser und Oberflächenwasser gewonnen. Arzneimittelrückstände werden laut RIVM in Oberflächenwasserquellen häufiger und in höheren Konzentrationen nachgewiesen als in Grundwasserquellen.

Bei der Trinkwasseraufbereitung werden die Konzentrationen stark gesenkt. Dennoch lassen sich manchmal noch winzige Mengen an Arzneimittelrückständen oder Abbauprodukten nachweisen.

Das RIVM nennt beispielsweise:

  • Metformin;
  • Iomeprol;
  • Guanylharnstoff, ein Abbauprodukt.

Die nachgewiesenen Konzentrationen liegen laut RIVM weit unter den Konzentrationen, bei denen gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen zu erwarten sind.

Warum sind Arzneimittelrückstände dann trotzdem ein Problem?

Die größte Sorge gilt derzeit nicht der Sicherheit des niederländischen Leitungswassers, sondern der Wasserumwelt und unseren Trinkwasserquellen.

Arzneimittel sind biologisch aktive Stoffe. Im niederländischen Oberflächenwasser wurden beispielsweise Schmerzmittel, Antibiotika, Blutdrucksenker, Antidepressiva und Antiepileptika nachgewiesen.

Bei mehreren Stoffen werden Konzentrationen gemessen, die über den Risikogrenzen für im Wasser lebende Organismen liegen.

Außerdem bedeutet eine höhere Belastung von Flüssen und anderen Trinkwasserquellen, dass die Wasserversorger mehr Aufwand betreiben müssen, um sauberes Trinkwasser zu erzeugen.

Lassen sich Arzneimittelrückstände aus Leitungswasser filtern?

Ja. Verschiedene Filtertechniken können Arzneimittelrückstände reduzieren.

Arzneimittelrückstände bilden allerdings keine einheitliche Gruppe. Arzneimittel unterscheiden sich stark in ihren chemischen Eigenschaften. Ein Filter, der ein Arzneimittel sehr gut reduziert, reduziert daher nicht automatisch jedes andere Arzneimittel ebenso gut.

Filtertechnik Arzneimittelrückstände reduzieren? Anmerkung
Aktivkohle Ja Wirksamkeit unterscheidet sich je nach Arzneimittel und Filter
Umkehrosmose Ja Kann viele gelöste Mikroverunreinigungen stark reduzieren
Sedimentfilter Nicht gezielt Vor allem für Schwebstoffe gedacht
Keramik allein Nicht selbstverständlich Die Leistung hängt vom kompletten Filterelement ab

Deshalb ist die Frage „Filtert dieses System Arzneimittelrückstände?“ eigentlich zu allgemein.

Eine bessere Frage lautet:

Welche Arzneimittelrückstände wurden tatsächlich getestet, wie stark wurden sie reduziert und bis zu welcher Filterkapazität?

Wie wirkt Aktivkohle gegen Arzneimittelrückstände?

Aktivkohle besitzt eine sehr große innere Oberfläche. Verschiedene organische Stoffe können sich daran anlagern. Dieser Vorgang wird Adsorption genannt.

Viele organische Mikroverunreinigungen, darunter verschiedene Arzneimittelrückstände, lassen sich auf diese Weise reduzieren.

Die Leistung hängt unter anderem ab von:

  • dem jeweiligen Arzneimittel;
  • dem verwendeten Filtermaterial;
  • der Menge des Filtermaterials;
  • der Kontaktzeit mit dem Wasser;
  • anderen Stoffen im Wasser;
  • der Wassermenge, die bereits gefiltert wurde.

Allein das Vorhandensein von Aktivkohle beweist daher nicht, wie gut ein kompletter Wasserfilter Arzneimittelrückstände reduziert.

Wirkt Umkehrosmose gegen Arzneimittelrückstände?

Ja. Umkehrosmose kann viele Arzneimittelrückstände und andere gelöste Mikroverunreinigungen stark reduzieren.

Bei der Umkehrosmose, häufig mit RO abgekürzt, wird Wasser unter Druck durch eine sehr feine Membran gepresst.

Ein RO-System hat allerdings andere Eigenschaften als beispielsweise ein Schwerkraftfilter. Es wird in der Regel an die Wasserleitung angeschlossen, erzeugt einen Abwasserstrom und entfernt neben unerwünschten Stoffen auch einen großen Teil der natürlich vorhandenen gelösten Mineralien.

Welche Wasserfilter wurden tatsächlich auf Arzneimittelrückstände getestet?

Für Verbraucher ist es schwierig, allein anhand des verwendeten Filtermaterials zu beurteilen, wie gut ein Filter funktioniert.

Deshalb achten wir lieber auf unabhängige Labortests des kompletten Filterelements.

Zwei Beispiele, für die ausführliche Testergebnisse vorliegen, sind der BOROUX Foundation und der Coldstream FTO Plus.

BOROUX Foundation und Arzneimittelrückstände

Der BOROUX Foundation wurde vom IAPMO R&T Lab in New Jersey nach der NSF/ANSI-401-Testmethodik auf pharmazeutische Stoffe und andere sogenannte emerging compounds untersucht.

Die veröffentlichten Ergebnisse umfassen acht pharmazeutische Stoffe.

Getesteter Stoff Konzentration vor der Filtration Durchschnitt nach der Filtration Berechnete Reduzierung Getestet bis*
Atenolol 200 ng/L 12 ng/L 94,0 % 200 Gallonen
Carbamazepin 1.400 ng/L 42 ng/L 97,0 % 250 Gallonen
Estron 140 ng/L 3 ng/L 97,9 % 250 Gallonen
Ibuprofen 400 ng/L 22 ng/L 94,5 % 200 Gallonen
Meprobamat 400 ng/L 14 ng/L 96,5 % 200 Gallonen
Naproxen 140 ng/L 2 ng/L 98,6 % 250 Gallonen
Phenytoin 200 ng/L 3 ng/L 98,5 % 250 Gallonen
Trimethoprim 140 ng/L 6 ng/L 95,7 % 250 Gallonen

*Die angegebene Kapazität gilt pro getestetem BOROUX-Foundation-Filterelement. 200 Gallonen entsprechen etwa 757 Litern und 250 Gallonen etwa 946 Litern.

Die Reduzierungsprozentsätze in der obigen Tabelle wurden aus den im Laborbericht veröffentlichten Konzentrationen vor und nach der Filtration berechnet.

Was bedeutet die getestete Kapazität?

Die genannten 200 und 250 Gallonen sind Testkapazitäten und keine vorgeschriebenen Austauschzeitpunkte.

Bei Labortests wird mit festgelegten Konzentrationen der zu untersuchenden Stoffe gearbeitet. Diese Testkonzentrationen können erheblich höher liegen als die sehr geringen Mengen an Arzneimittelrückständen, die im niederländischen Leitungswasser nachgewiesen werden.

Ein Test bis beispielsweise 250 Gallonen bedeutet daher nicht, dass der Filter nach 250 Gallonen ausgetauscht werden muss oder danach nicht mehr funktioniert. Umgekehrt lässt sich aus dem Konzentrationsunterschied auch nicht berechnen, wie viel länger ein Filter in niederländischem Leitungswasser hält. Die Filterkapazität wird nämlich von der gesamten Wasserzusammensetzung beeinflusst und nicht nur von einem einzelnen Arzneimittelrückstand.

Es gibt daher keine universelle Austauschdauer für die Reduzierung aller Stoffe. Die tatsächliche Leistung hängt unter anderem von den Konzentrationen der Stoffe im Wasser, der gesamten Wasserzusammensetzung, der Nutzung und der Wassermenge ab, die durch den Filter geflossen ist.

Wichtig ist außerdem, dass „getestet nach NSF/ANSI 401“ nicht automatisch dasselbe bedeutet wie „vollständig nach NSF/ANSI 401 zertifiziert“ für jede Reduzierungsaussage.

Die Ergebnisse zeigen aber, wie der komplette BOROUX-Foundation-Filter unter den festgelegten Testbedingungen bei den acht untersuchten pharmazeutischen Stoffen abgeschnitten hat.

Coldstream FTO Plus und Arzneimittelrückstände

Auch das Filterelement Coldstream FTO Plus (CF163W) wurde ausführlich getestet.

Der veröffentlichte Leistungsbericht enthält Ergebnisse für 30 Stoffe, die im Bericht unter der Kategorie „Pharmaceuticals“ aufgeführt sind. Dazu zählen verschiedene Arzneimittel, aber auch andere organische Mikroverunreinigungen.

Eine Auswahl der tatsächlich getesteten Arzneimittel:

Getesteter Stoff Konzentration vor der Filtration Nach 3.000 Litern Reduzierung
Ibuprofen 418 µg/L 3,2 µg/L 99,23 %
Trimethoprim 133 µg/L <0,01 µg/L >99,99 %
Naproxen 182 µg/L <0,01 µg/L >99,99 %
Acetaminophen (Paracetamol) 273 µg/L <0,01 µg/L >99,99 %
Ciprofloxacin 1.041 µg/L <0,01 µg/L >99,99 %
Sulfamethoxazol 186 µg/L <0,01 µg/L >99,99 %
Fluoxetin 1,83 µg/L <0,01 µg/L >99,45 %
Diclofenac 206 µg/L <0,01 µg/L >99,99 %
Carbamazepin 1.842 µg/L <0,01 µg/L >99,99 %
Phenytoin 191 µg/L <0,01 µg/L >99,99 %
Meprobamat 449 µg/L 12,6 µg/L 97,19 %
Atenolol 209 µg/L <0,01 µg/L >99,99 %

Dies ist nur eine Auswahl. Im Bericht finden sich außerdem unter anderem Ergebnisse für Estron, Estradiol, Gemfibrozil und Primidon.

Auch hier ist die Testkapazität wichtig.

Die 3.000 Liter sind der Messpunkt dieser Laborergebnisse und nicht automatisch die empfohlene Nutzungsdauer des Filters. Das Leistungsdokument nennt für den FTO-Plus-Filter eine Rated Capacity (Nennkapazität) von 1.500 Litern und empfiehlt, den Filter mindestens alle sechs Monate auszutauschen.

Der Labortest zeigt also, was unter den jeweiligen Testbedingungen bei 3.000 Litern gemessen wurde. Daraus sollte nicht geschlossen werden, dass der Hersteller eine Nutzungsdauer von 3.000 Litern empfiehlt.

BOROUX Foundation oder Coldstream FTO Plus bei Arzneimittelrückständen?

Für beide Filter liegen Labordaten vor, die zeigen, dass verschiedene Arzneimittelrückstände stark reduziert werden können.

Ein direkter Vergleich allein anhand der Prozentwerte ist jedoch nicht ganz sauber. Die verwendeten Konzentrationen, Testmethoden, Versuchsaufbauten und Kapazitäten unterscheiden sich.

Bei den verfügbaren Daten gibt es allerdings deutliche Unterschiede:

  • Der BOROUX Foundation wurde nach der NSF/ANSI-401-Testmethodik auf acht pharmazeutische Stoffe untersucht. Die veröffentlichten Ergebnisse nennen pro Stoff die Konzentration vor und nach der Filtration sowie eine getestete Kapazität von 200 oder 250 Gallonen pro Filterelement.
  • Für den Coldstream FTO Plus liegt eine breitere veröffentlichte Ergebnisliste zu 30 Stoffen vor, die im Laborbericht unter der Kategorie „Pharmaceuticals“ aufgeführt sind. Dazu gehören verschiedene Arzneimittel. Der Leistungsbericht enthält Messungen bei 3.000 Litern. Die angegebene Nutzungskapazität des Filters selbst beträgt 1.500 Liter.

Für beide gilt daher derselbe Grundsatz:

Achten Sie nicht nur auf den höchsten Reduzierungsprozentsatz, sondern auch auf den jeweiligen Stoff, die Testbedingungen und die Wassermenge, bei der die Leistung untersucht wurde.

Bedeuten Laborergebnisse, dass zu Hause exakt derselbe Prozentsatz erreicht wird?

Nein.

Labortests sind wertvoll, weil ein Filter unter kontrollierten und reproduzierbaren Bedingungen untersucht wird. Um die Leistung gut messen zu können, werden dem Testwasser dabei festgelegte Konzentrationen der untersuchten Stoffe zugesetzt.

Die Zusammensetzung des niederländischen Leitungswassers ist eine andere, und die darin nachgewiesenen Konzentrationen an Arzneimittelrückständen sind in der Regel deutlich niedriger.

Die tatsächliche Leistung und Lebensdauer können unter anderem beeinflusst werden durch:

  • die Zusammensetzung des Leitungswassers;
  • die Konzentration eines bestimmten Stoffes;
  • andere Stoffe im Wasser;
  • die Wassermenge, die bereits durch den Filter geflossen ist;
  • die Durchflussgeschwindigkeit;
  • Nutzung und Wartung.

Ein Laborergebnis zeigt daher, welche Leistung der Filter unter den beschriebenen Testbedingungen erbracht hat. Es ist keine Garantie dafür, dass zu Hause exakt derselbe Reduzierungsprozentsatz oder dieselbe Kapazität erreicht wird.

Worauf sollten Sie bei einem Wasserfilter für Arzneimittelrückstände achten?

Achten Sie vor allem auf diese Punkte:

1. Welche Stoffe wurden tatsächlich getestet?
Ein Test auf Ibuprofen sagt nicht automatisch etwas über jedes andere Arzneimittel aus.
2. Wurde der komplette Filter getestet?
Eine allgemeine Eigenschaft von Aktivkohle ist weniger aussagekräftig als ein Labortest des tatsächlichen Filterelements.
3. Wer hat den Test durchgeführt?
Unabhängige Laborergebnisse bieten mehr Orientierung als allein die Aussage eines Herstellers oder Verkäufers.
4. Bis zu wie vielen Litern wurde getestet?
Ein Reduzierungsprozentsatz ist aussagekräftiger, wenn auch klar ist, wie viel Wasser während des Tests durch den Filter geflossen ist. Das ist nicht automatisch der Zeitpunkt, zu dem der Filter in der Praxis ausgetauscht werden muss.
5. Geht es um Tests oder um Zertifizierung?
„Nach einer NSF/ANSI-Norm getestet“ und „NSF/ANSI-zertifiziert“ bedeuten nicht dasselbe.

Ist in den Niederlanden ein Wasserfilter gegen Arzneimittelrückstände nötig?

Nein. Ein zusätzlicher Wasserfilter ist nicht notwendig, um niederländisches Leitungswasser sicher trinken zu können.

Laut RIVM stellen Arzneimittelrückstände derzeit keine Gefahr für die niederländische Trinkwasserqualität dar. Die Mengen, die manchmal im Trinkwasser nachgewiesen werden, liegen weit unter den Konzentrationen, bei denen gesundheitliche Auswirkungen zu erwarten sind.

Wer seine Belastung durch bestimmte unerwünschte Stoffe weiter verringern möchte, kann sich dennoch für eine zusätzliche Filtration entscheiden.

In diesem Fall empfehlen wir vor allem, auf die Laborergebnisse des konkreten Filters zu achten.

Fazit

Arzneimittelrückstände können in sehr geringen Mengen im niederländischen Leitungswasser vorkommen, doch laut RIVM stellen die aktuellen Konzentrationen keine Gefahr für die Trinkwasserqualität dar.

Wer Arzneimittelrückstände dennoch weiter reduzieren möchte, kann sich für eine zusätzliche Wasserfiltration entscheiden. Aktivkohle und Umkehrosmose können verschiedene Arzneimittelrückstände reduzieren.

Nicht jeder Filter und nicht jeder Arzneimittelrückstand verhält sich jedoch gleich.

Der BOROUX Foundation und der Coldstream FTO Plus sind Beispiele für Filter, für die ausführliche Labordaten vorliegen. Der BOROUX Foundation wurde nach der NSF/ANSI-401-Testmethodik auf acht pharmazeutische Stoffe untersucht. Für den Coldstream FTO Plus wurden Ergebnisse zu 30 Stoffen veröffentlicht, die im Laborbericht unter der Kategorie „Pharmaceuticals“ aufgeführt sind, darunter verschiedene Arzneimittel.

Deshalb achten wir lieber auf tatsächliche Laborergebnisse pro Stoff als auf die allgemeine Aussage, ein Wasserfilter „entferne Arzneimittelrückstände“.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Sind Arzneimittelrückstände im niederländischen Leitungswasser enthalten?
Ja. Im niederländischen Trinkwasser werden manchmal sehr geringe Mengen an Arzneimittelrückständen oder Abbauprodukten nachgewiesen. Laut RIVM liegen diese Konzentrationen weit unter den Werten, bei denen gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen zu erwarten sind.

Ist niederländisches Leitungswasser wegen Arzneimittelrückständen ungesund?
Nein. Laut RIVM stellen Arzneimittelrückstände derzeit keine Gefahr für die niederländische Trinkwasserqualität dar.

Kann Aktivkohle Arzneimittelrückstände aus Wasser filtern?
Ja. Aktivkohle kann verschiedene organische Mikroverunreinigungen, darunter bestimmte Arzneimittelrückstände, reduzieren. Die Wirksamkeit unterscheidet sich von Stoff zu Stoff und von Filter zu Filter.

Kann Umkehrosmose Arzneimittelrückstände entfernen?
Ja. Umkehrosmose kann viele gelöste Mikroverunreinigungen stark reduzieren. Die tatsächliche Leistung unterscheidet sich je nach Stoff und System.

Filtert BOROUX Foundation Arzneimittelrückstände?
Ja. BOROUX Foundation wurde vom IAPMO R&T Lab nach der NSF/ANSI-401-Testmethodik auf acht pharmazeutische Stoffe untersucht. Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen starke Reduzierungen bei den untersuchten Stoffen.
Die Testkapazität von 200 oder 250 Gallonen bedeutet nicht, dass der Filter danach automatisch ausgetauscht werden muss. Die Testkonzentrationen und -bedingungen unterscheiden sich von niederländischem Leitungswasser, und die tatsächliche Lebensdauer hängt von der Wasserzusammensetzung und der Nutzung ab.

Filtert Coldstream FTO Plus Arzneimittelrückstände?
Ja. Für den Coldstream FTO Plus CF163W Filter wurden Laborergebnisse zu verschiedenen Arzneimitteln veröffentlicht. Am Messpunkt von 3.000 Litern wurden bei vielen der untersuchten Arzneimittel Reduzierungen von mehr als 99 % gemessen.
Die 3.000 Liter sind ein Messpunkt aus dem Labortest und nicht die empfohlene Nutzungsdauer. Die angegebene Nutzungskapazität des Filters beträgt 1.500 Liter.

Entfernt jeder Schwerkraftfilter Arzneimittelrückstände?
Nein. Die Wirkung wird vor allem durch das verwendete Filterelement bestimmt und nicht dadurch, dass das Wasser durch Schwerkraft durch das System fließt. Achten Sie daher auf die Testergebnisse des konkreten Filters.

Ist wegen Arzneimittelrückständen ein Wasserfilter nötig?
Nein. Niederländisches Leitungswasser kann laut RIVM sicher getrunken werden. Ein zusätzlicher Filter ist eine persönliche Entscheidung, wenn Sie bestimmte unerwünschte Stoffe weiter reduzieren möchten.

Quellen

Aus dem Shop dazu