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Fakten · PFAS erklärt · Belege

PFAS aus Leitungswasser filtern: Was wirkt wirklich?

PFAS lassen sich aus Leitungswasser herausfiltern. Vor allem Aktivkohle, Ionenaustausch und Umkehrosmose können PFAS verringern. Wie gut ein Wasserfilter das leistet, hängt jedoch stark vom Filtertyp, vom jeweiligen PFAS-Stoff, von der bereits gefilterten Wassermenge und von den Einsatzbedingungen des Filters ab. Achten Sie daher nicht nur auf die Aussage „filtert PFAS“, sondern vor allem auf unabhängige Testergebnisse.

Niederländisches Leitungswasser ist unbedenklich trinkbar. Dennoch können darin geringe Mengen PFAS vorkommen. Wer seine Belastung durch PFAS weiter verringern möchte, kann sich daher für eine zusätzliche Wasserfiltration entscheiden.

Doch welcher Wasserfilter funktioniert dafür tatsächlich? Und woran erkennen Sie, ob ein Filter PFAS wirklich reduziert?

In diesem Ratgeber erklären wir es.

Was sind PFAS?

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Es ist ein Sammelbegriff für Tausende vom Menschen hergestellte chemische Stoffe.

PFAS werden unter anderem wegen ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften eingesetzt. Sie sind oder waren beispielsweise in bestimmten Beschichtungen, Textilien, Verpackungsmaterialien und Löschschaum enthalten.

Eine wichtige Eigenschaft vieler PFAS ist, dass sie sich nur sehr schwer abbauen lassen. Dadurch können sie lange in der Umwelt verbleiben. PFAS werden daher auch „Ewigkeitschemikalien“ („forever chemicals“) genannt.

Über Boden, Oberflächenwasser und Grundwasser können PFAS schließlich auch in Trinkwasserquellen gelangen.

Ist niederländisches Leitungswasser mit PFAS belastet?

Ja, im niederländischen Leitungswasser können geringe Mengen PFAS vorkommen. Das bedeutet nicht, dass niederländisches Leitungswasser nicht sicher zu trinken wäre.

Laut RIVM (dem niederländischen Nationalinstitut für Volksgesundheit und Umwelt) nehmen die Niederländer PFAS unter anderem über Lebensmittel und Trinkwasser auf. Die durchschnittliche PFAS-Menge, die Menschen ausschließlich über das Trinkwasser aufnehmen, liegt unter dem gesundheitsbezogenen Grenzwert.

Lebensmittel tragen im Durchschnitt mehr zur Gesamtbelastung durch PFAS bei als Trinkwasser.

Je nach Herkunft des Trinkwassers gibt es allerdings Unterschiede. Etwa 60 % des niederländischen Trinkwassers wird aus Grundwasser gewonnen. Laut RIVM enthält Trinkwasser aus Grundwasser im Durchschnitt weniger PFAS als Trinkwasser, das aus Oberflächenwasser gewonnen wird.

Das RIVM empfiehlt, die PFAS-Belastung der Menschen wo möglich weiter zu verringern.

Wie viel PFAS darf im Trinkwasser enthalten sein?

Seit 2026 gilt für zwanzig PFAS im Trinkwasser ein gesetzlicher Grenzwert von 100 Nanogramm pro Liter (ng/L). Niederländisches Trinkwasser erfüllt diese gesetzliche Vorgabe.

Darüber hinaus empfiehlt das RIVM einen deutlich strengeren gesundheitsbezogenen Richtwert von:

4,4 ng/L, ausgedrückt in PFOA-Äquivalenten (PEQ).

Dieser letzte Punkt ist wichtig, um ihn richtig zu verstehen.

PFAS kommen im Wasser meist als Gemisch verschiedener Stoffe vor. Das eine PFAS ist nicht automatisch genauso schädlich wie das andere. Das RIVM verwendet daher die sogenannte RPF-Methode, bei der verschiedene PFAS in PFOA-Äquivalente umgerechnet werden.

Der gesetzliche Grenzwert von 100 ng/L und der RIVM-Richtwert von 4,4 ng/L PEQ sind also nicht unmittelbar miteinander vergleichbar: Es handelt sich um unterschiedliche Bewertungsweisen.

Ist es notwendig, PFAS aus niederländischem Leitungswasser zu filtern?

Für die Sicherheit des niederländischen Leitungswassers ist ein zusätzlicher Wasserfilter nicht notwendig. Das RIVM und die niederländische Regierung erklären, dass Leitungswasser ganz normal getrunken werden kann.

Das ist ein wichtiger Ausgangspunkt.

Gleichzeitig bedeutet „sicheres Trinkwasser“ nicht, dass Trinkwasser völlig frei von PFAS ist. Wer seine persönliche Belastung über das Trinkwasser weiter begrenzen möchte, kann sich dafür entscheiden, das Leitungswasser zusätzlich zu filtern.

Ein Wasserfilter ist damit eine persönliche Entscheidung für eine weitere Reduzierung und keine Voraussetzung dafür, niederländisches Leitungswasser sicher trinken zu können.

Lassen sich PFAS aus Leitungswasser filtern?

Ja. Verschiedene Filtertechniken können PFAS im Wasser reduzieren.

Die US-amerikanische Environmental Protection Agency (EPA) nennt insbesondere Aktivkohle, Ionenaustausch und Membrantechniken wie die Umkehrosmose als Möglichkeiten zur PFAS-Reduzierung.

Filtertechnik PFAS-Reduzierung möglich? Anmerkung
Aktivkohle Ja Wirksamkeit unterscheidet sich je nach PFAS und Anwendung
Ionenaustausch Ja Kann sehr effektiv sein
Umkehrosmose Ja Sehr effektive Technik
Gewöhnliche Sedimentfiltration Nicht gezielt Vor allem für Partikel gedacht
Keramikfilter allein Nicht selbstverständlich Abhängig von zusätzlichen Filtermedien

Es ist daher zu einfach zu behaupten, jeder Kohlefilter entferne automatisch alle PFAS aus dem Wasser. Die Zusammensetzung des Filters, die Menge des Filtermaterials, die Kontaktzeit und das jeweilige PFAS spielen alle eine Rolle.

Wie wirken Aktivkohle und Ionenaustausch gegen PFAS?

Aktivkohle

Aktivkohle besitzt eine sehr große innere Oberfläche, an der sich bestimmte Stoffe adsorbieren können.

Adsorption ist etwas anderes als Absorption. Stoffe werden nicht einfach „aufgesaugt“, sondern haften an der Oberfläche des Filtermaterials.

Granulierte Aktivkohle, häufig mit GAC abgekürzt, ist laut EPA eine der am besten erforschten Techniken zur Entfernung von PFAS aus Trinkwasser.

Es gibt dabei allerdings eine wichtige Einschränkung.

Aktivkohle wirkt im Allgemeinen besser gegen längerkettige PFAS wie PFOA und PFOS als gegen manche kürzerkettigen PFAS. Die Leistung wird außerdem unter anderem beeinflusst durch:

  • die Art der verwendeten Kohle;
  • die Menge des Filtermaterials;
  • die Kontaktzeit zwischen Wasser und Filter;
  • das jeweilige PFAS;
  • andere im Wasser vorhandene Stoffe;
  • die Wassermenge, die bereits durch den Filter geflossen ist.

Ionenaustausch

Auch der Ionenaustausch kann eingesetzt werden, um PFAS im Wasser zu reduzieren. Dabei werden bestimmte geladene Stoffe an das Filtermedium gebunden.

Laut EPA können Ionenaustauschmaterialien bestimmte PFAS sehr effektiv aus dem Wasser entfernen.

Auch hier gilt: Die tatsächliche Leistung hängt vom verwendeten Filtermaterial, vom jeweiligen PFAS und von den Einsatzbedingungen des Filters ab.

Ein Filter, der Aktivkohle und Ionenaustausch kombiniert, kann also mehrere Filtrationsmechanismen nutzen. Das bedeutet allerdings noch nicht automatisch, dass ein solcher Filter PFAS nachweislich gut reduziert.

Entscheidend bleibt daher die wichtigste Frage:

Wurde der komplette Filter tatsächlich auf PFAS getestet?

Und wie sieht es mit Umkehrosmose aus?

Die Umkehrosmose, häufig mit RO (Reverse Osmosis) abgekürzt, funktioniert anders.

Bei der RO wird Wasser unter Druck durch eine sehr feine Membran gepresst. Viele gelöste Stoffe können diese Membran nicht oder kaum passieren.

Die EPA bezeichnet die Umkehrosmose als eine sehr effektive Technik zur Reduzierung von PFAS.

Die RO hat jedoch andere Eigenschaften als ein Schwerkraftfilter. Ein Umkehrosmosesystem benötigt in der Regel einen Anschluss an die Wasserleitung, erzeugt einen Abwasserstrom und entfernt neben unerwünschten Stoffen auch einen großen Teil der natürlich vorhandenen gelösten Mineralien.

Ein Schwerkraftfilter ist deutlich einfacher in der Anwendung. Sie füllen den oberen Behälter, und die Schwerkraft sorgt dafür, dass das Wasser durch die Filterelemente fließt. Ein Anschluss an die Wasserleitung oder Strom ist nicht nötig.

Welche Technik am besten passt, hängt daher nicht nur von der PFAS-Reduzierung ab, sondern auch davon, was Sie sonst noch von einem Wasserfilter erwarten.

Kann ein Schwerkraft-Wasserfilter PFAS verringern?

Ja, aber nicht jeder Schwerkraftfilter tut das automatisch.

Ein Schwerkraftfilter beschreibt zunächst nur die Art, wie das Wasser durch das System geleitet wird. Die tatsächliche Filterleistung wird durch das Filterelement im System bestimmt.

Ein Edelstahlgehäuse entfernt selbstverständlich keine PFAS. Das Filterelement muss dafür geeignet sein.

Ein Beispiel ist der BOROUX Foundation. Für den Foundation-Filter beschreibt BOROUX mehrere Filtrationsmechanismen, darunter Aktivkohlefiltration und Ionenaustausch. Damit werden zwei Techniken kombiniert, die auch von der EPA für die PFAS-Reduzierung genannt werden.

Das allein ist jedoch noch kein Beweis für die tatsächliche PFAS-Leistung des Filters. Deshalb sind die unabhängigen Laborergebnisse wichtiger als die verwendete Filtertechnik allein.

Wie gut filtert der BOROUX Foundation PFAS?

Der BOROUX Foundation Filter wurde vom IAPMO R&T Lab in New Jersey unabhängig getestet. Dabei wurde die PFAS-Reduzierung nach der Testmethodik des NSF/ANSI Standard 53 geprüft. Der Filter hat diesen PFAS-Reduzierungstest bis zu einer Kapazität von 400 Gallonen pro Filterelement, also rund 1.514 Litern, bestanden.

Das bedeutet, dass der Filter nach dieser NSF/ANSI-53-Testmethode getestet wurde. Es bedeutet nicht, dass der BOROUX Foundation für PFAS vollständig nach NSF/ANSI 53 zertifiziert ist.

Besonders interessant ist, dass der Laborbericht nicht nur allgemein von „PFAS“ spricht, sondern verschiedene PFAS einzeln berücksichtigt hat.

Getestete PFAS Konzentration vor der Filtration* Konzentration nach 400 Gallonen* Ergebnis
PFOA 0,50 µg/L 0,01 µg/L ca. 98 % Reduzierung
PFOS 1,10 µg/L 0,01 µg/L ca. 99,1 % Reduzierung
PFOA + PFOS 1,60 µg/L 0,02 µg/L ca. 98,8 % Reduzierung
PFNA 0,05 µg/L <0,001 µg/L >98 % Reduzierung
PFHxS 0,29 µg/L <0,01 µg/L >96,5 % Reduzierung
PFHpA 0,04 µg/L <0,01 µg/L >75 % Reduzierung
PFBS 0,28 µg/L Nicht gemeldet** Kein einzelner Reduzierungsprozentsatz verfügbar
PFDA 0,01 µg/L Nicht gemeldet** Kein einzelner Reduzierungsprozentsatz verfügbar
PFAS gesamt 2,27 µg/L 0,02 µg/L ca. 99,1 % Reduzierung

Werte am Messpunkt nach 400 Gallonen, rund 1.514 Litern, pro Filterelement. Ein <-Wert bedeutet, dass die gemessene Konzentration unter der angegebenen Berichts- bzw. Nachweisgrenze lag.

** PFBS und PFDA wurden in den Labortest einbezogen, und der Bericht nennt dafür Zulaufwerte. Für diese beiden einzelnen PFAS werden jedoch keine Ablaufkonzentrationen angegeben. Daher lässt sich auf Grundlage des veröffentlichten Berichts kein einzelner Reduzierungsprozentsatz für PFBS und PFDA berechnen. Beide Stoffe sind jedoch in die Gesamtmessung der PFAS eingeflossen.


Bei der Gesamtmessung der PFAS betrug die Konzentration vor der Filtration 2,27 µg/L. Nach 400 Gallonen Filtration wurden 0,02 µg/L gemessen.

Am Ende der getesteten Kapazität entspricht das einer Reduzierung von etwa:

99,1 % der gesamten getesteten PFAS-Konzentration.

Das halten wir für eine wichtige Angabe. Der Prozentsatz beruht nämlich auf der Messung nach 400 Gallonen (rund 1.514 Litern) und nicht nur auf der Leistung eines neuen Filters zu Beginn des Tests.

Bedeutet 99,1 %, dass BOROUX immer 99,1 % aller PFAS entfernt?

Nein.

Diese Unterscheidung halten wir für wichtig.

Der Labortest zeigt, welche Leistung der BOROUX Foundation Filter unter festgelegten Testbedingungen bei den getesteten PFAS erbracht hat. Das bedeutet nicht, dass in jeder Praxissituation exakt derselbe Reduzierungsprozentsatz erreicht wird.

Die tatsächliche Leistung kann unter anderem schwanken durch:

  • die Zusammensetzung und Qualität des Wassers;
  • die Konzentration der PFAS;
  • andere im Wasser vorhandene Stoffe;
  • die Wassermenge, die bereits durch den Filter geflossen ist;
  • die Nutzungsbedingungen.

Außerdem ist PFAS ein Sammelbegriff für Tausende verschiedene Stoffe. Dass ein Filter mehrere PFAS nachweislich reduziert, bedeutet daher nicht automatisch, dass für jedes existierende PFAS derselbe Reduzierungsprozentsatz gilt.

Deshalb halten wir die Formulierung:

„BOROUX Foundation reduzierte am Ende des unabhängigen Labortests rund 99,1 % der gesamten getesteten PFAS-Konzentration“

für genauer als:

„BOROUX entfernt 99,1 % aller PFAS.“

Dieser Unterschied mag klein erscheinen, ist aber wichtig, wenn Sie Wasserfilter ehrlich und auf Grundlage messbarer Ergebnisse vergleichen möchten.

Wie lange reduziert ein Filter PFAS?

Ein Reduzierungsprozentsatz sagt wenig aus, wenn man nicht weiß, bis zu wie vielen Litern der Filter getestet wurde.

Der PFAS-Test des BOROUX Foundation lief bis zu 400 Gallonen pro Filterelement, also etwa 1.514 Litern.

Werden zwei Foundation-Filterelemente verwendet, entspricht das einer getesteten PFAS-Kapazität von etwa 800 Gallonen, also 3.028 Litern pro Paar.

Das bedeutet nicht, dass ein Filter nach genau 3.028 Litern plötzlich keine PFAS mehr reduziert. Es bedeutet aber, dass Sie für eine fundierte PFAS-Aussage nicht einfach eine größere Kapazität angeben sollten, als jene, für die die Leistung tatsächlich nachgewiesen wurde.

Auch deshalb kann eine einzige allgemeine Lebensdauer für einen Wasserfilter irreführend sein. Die getestete Kapazität kann je nach Schadstoff unterschiedlich sein.

Ein Filter kann beispielsweise für Chlor bis zu einer deutlich größeren Wassermenge getestet worden sein als für PFAS. Wer gezielt PFAS reduzieren möchte, sollte daher auf die für PFAS getestete Kapazität achten und nicht nur auf die allgemeine maximale Lebensdauer des Filters.

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Wasserfilters für PFAS achten?

Verlassen Sie sich nicht nur auf große Versprechen auf einer Verpackung oder in einem Online-Shop. Stellen Sie lieber einige konkrete Fragen:

1. Wurde der Filter tatsächlich auf PFAS getestet?

„Enthält Aktivkohle“ ist für sich genommen kein Nachweis für die PFAS-Leistung eines kompletten Filters.

2. Welche PFAS wurden getestet?

Ein Test nur auf PFOA und PFOS ist etwas anderes als ein Test, in dem mehrere PFAS einzeln berücksichtigt werden.

3. Wer hat den Test durchgeführt?

Ein Test durch ein unabhängiges Labor bietet mehr Orientierung als allein die Aussage des Herstellers.

4. Bis zu wie vielen Litern wurde der Filter getestet?

Ein beeindruckender Reduzierungsprozentsatz zu Beginn der Lebensdauer sagt noch nichts darüber aus, wie der Filter später abschneidet. Achten Sie daher auch auf die Messungen am Ende der getesteten Kapazität.

5. Wie hoch war die Konzentration vor und nach der Filtration?

Anhand dieser Werte können Sie viel besser beurteilen, was tatsächlich gemessen wurde, als allein anhand eines gerundeten Reduzierungsprozentsatzes.

6. Wurde der Filter getestet oder zertifiziert?

Das ist nicht automatisch dasselbe. Ein Produkt kann unabhängig nach einer bestimmten NSF/ANSI-Testmethode getestet worden sein, ohne dass das gesamte Produkt für diese Aussage NSF-zertifiziert ist.

Was ist dann der beste Wasserfilter gegen PFAS?

Es gibt nicht den einen Wasserfilter, der für jeden die beste Wahl ist.

Wünschen Sie eine möglichst breite Entfernung gelöster Stoffe und stören Sie sich weder an einer fest installierten Anlage noch an Abwasser, kann Umkehrosmose interessant sein.

Möchten Sie dagegen ein einfaches System ohne Strom und ohne Anschluss an die Wasserleitung, kann ein Schwerkraft-Wasserfilter mit nachweislich auf PFAS getesteten Filterelementen eine interessante Wahl sein.

Das Wichtigste ist letztlich nicht allein der Name der Technik oder die Marke.

Die Testergebnisse des konkreten Filterelements müssen die Aussage stützen.

Fazit

PFAS lassen sich im Leitungswasser reduzieren. Aktivkohle, Ionenaustausch und Umkehrosmose gehören zu den Techniken, die dafür eingesetzt werden.

Niederländisches Leitungswasser erfüllt die gesetzlichen Anforderungen und kann sicher getrunken werden. Ein zusätzlicher Wasserfilter ist also nicht notwendig, um Leitungswasser sicher zu machen. Man kann sich aber dafür entscheiden, die eigene PFAS-Belastung über das Trinkwasser weiter zu verringern.

Wer dafür einen Wasserfilter kauft, sollte über die allgemeine Aussage „filtert PFAS“ hinausblicken.

Achten Sie auf:

  • welche PFAS getestet wurden;
  • wie stark sie reduziert wurden;
  • wer den Test durchgeführt hat;
  • unter welchen Bedingungen getestet wurde;
  • bis zu wie vielen Litern diese Leistung nachgewiesen wurde.

Für den BOROUX Foundation wurde in einem unabhängigen Labortest beispielsweise nachgewiesen, dass der Filter am Ende der getesteten Kapazität von 400 Gallonen pro Filterelement rund 99,1 % der gesamten getesteten PFAS-Konzentration reduzierte.

Solche messbaren Daten ermöglichen es, Wasserfilter auf eine viel ehrlichere Weise miteinander zu vergleichen.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZU PFAS UND WASSERFILTERN

Ist niederländisches Leitungswasser mit PFAS belastet?
Ja. Im niederländischen Trinkwasser können geringe Mengen PFAS vorkommen. Laut RIVM liegt die durchschnittliche Belastung allein über das Trinkwasser unter dem gesundheitsbezogenen Grenzwert, und niederländisches Leitungswasser kann ganz normal getrunken werden.

Kann Aktivkohle PFAS entfernen?
Aktivkohle kann PFAS im Wasser reduzieren. Die Wirksamkeit unterscheidet sich jedoch je nach PFAS, Filtermaterial, Kontaktzeit und Einsatzbedingungen. Längerkettige PFAS wie PFOA und PFOS werden von Aktivkohle im Allgemeinen besser adsorbiert als manche kürzerkettigen PFAS.

Kann Ionenaustausch PFAS aus dem Wasser entfernen?
Ja. Ionenaustausch kann bestimmte PFAS wirksam aus dem Wasser reduzieren. Dabei werden PFAS an spezielles Filtermaterial gebunden. Laut EPA gehört der Ionenaustausch neben Aktivkohle und Umkehrosmose zu den Techniken, die zur PFAS-Reduzierung eingesetzt werden können. Die tatsächliche Wirksamkeit hängt vom verwendeten Filtermaterial, vom jeweiligen PFAS und von den Einsatzbedingungen des Filters ab.

Entfernt Umkehrosmose PFAS?
Umkehrosmose ist laut EPA eine sehr effektive Technik zur Reduzierung von PFAS. Ein RO-System entfernt darüber hinaus viele andere gelöste Stoffe und einen großen Teil der natürlich vorhandenen gelösten Mineralien.

Filtert BOROUX PFAS?
Ja. BOROUX Foundation wurde vom IAPMO R&T Lab nach der Testmethodik des NSF/ANSI Standard 53 auf PFAS-Reduzierung getestet. Am Ende des Tests, nach 400 Gallonen pro Filterelement, wurde bei der gesamten getesteten PFAS-Konzentration eine Reduzierung von rund 99,1 % gemessen. Das bedeutet nicht, dass BOROUX Foundation für PFAS vollständig nach NSF/ANSI 53 zertifiziert ist. Es bedeutet, dass die PFAS-Leistung nach dieser Testmethodik unabhängig getestet wurde.

Entfernt jeder Schwerkraftfilter PFAS?
Nein. „Schwerkraftfilter“ beschreibt vor allem, wie das Wasser durch das System fließt. Die tatsächliche Reduzierung von PFAS hängt vom verwendeten Filterelement ab. Prüfen Sie daher die unabhängigen Testergebnisse des konkreten Filters.

Brauche ich einen Wasserfilter, um niederländisches Leitungswasser sicher zu trinken?
Nein. Die niederländische Regierung und das RIVM erklären, dass niederländisches Leitungswasser ganz normal getrunken werden kann. Ein zusätzlicher Wasserfilter kann jedoch verwendet werden, wenn jemand bestimmte Stoffe, etwa PFAS, weiter reduzieren möchte.

Quellen

Aus dem Shop dazu